Diskussionsbeiträge


Vor 75 Jahren: Der deutsche Überfall auf die Sowjetunion - Beginn des Großen Vaterländischen Krieges der Völker der UdSSR - Sachverhalte - Wertungen - Kontroversen


Am 15. Juni 2016 fand im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin ein Kolloquium zum 75. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion statt. Veranstalter waren die

Berliner Freunde der Völker Rußlands e.V. und die
Berliner Gesellschaft für Faschismus- und Weltkriegsforschung e.V.
in Kooperation mit der
Rosa-Luxemburg-Stiftung e.V. und dem
Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur.

In der mit mehr als 130 Zuhörern gut besuchten Veranstaltung stellten ein russischer und vier deutsche Historiker neue Forschungsergebnisse, Sachverhalte und Wertungen zur Vorgeschichte des Überfalls dar.

Prof. Dr. Horst Schützler/Berlin eröffnete namens der Veranstalter das Kolloquium.
Prof. Dr. Manfred Weißbecker/Jena sprach im ersten Vortrag über die bis heute spürbare Russophobie in der deutschen Gesellschaft.
Dr. Martin Seckendorf/Berlin beschäftigte sich mit der Genese des militärischen Entschlusses zum deutschen Überfall.
Werner Fischer/Berlin referierte über die Tätigkeit der Geheimdienste in der Vorbereitungszeit des deutschen Angriffs.
Prof. Dr. Horst Schützler/Berlin beschäftigte sich in seinem Referat mit dem deutsch-sowjetischen Nichtangriffsvertrag von 1939 und den Wirkungen und Wertungen im heutigen Russland
Prof. Dr. Boris Khavkin/Moskau sprach zu Kontroversen über den Ausbruch des deutsch-sowjetischen Krieges in der gegenwärtigen russischen Historiographie.

Den mit großem Interesse aufgenommenen Vorträgen folgte eine lebhafte, teils kontrovers geführte Diskussion.
Mit dem Schlußwort von Prof. Dr. Manfred Weißbecker/Jena endete die von vielen Teilnehmern und in der Presse als gelungen bewertete Veranstaltung.

Die Berliner Gesellschaft wird auf dieser Website alle Vorträge und auch jene eingereichten Beiträge veröffentlichen, die aus Zeitgründen nicht gehalten werden konnten.



Die "Urkatastrophe" - ein imperialistischer Krieg!
Internationales Kolloquium zum Beginn des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren

Die Berliner Gesellschaft für Faschismus- und Weltkriegsforschung e.V. und die Berliner Freunde der Völker Russlands e.V. haben am 11. Juni 2014 ein ganztägiges Kolloquium im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in der Berliner Friedrichstraße durchgeführt. Anlaß war der 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkrieges.Auf der mit weit über 70 Zuhörern gut besuchten Veranstaltung sprachen Historiker aus Österreich, den USA und Deutschland. Schwerpunkt der Referate und der Diskussion war die gegenwärtige Geschichtsschreibung zu den Ursachen und zum Beginn des Ersten Weltkrieges.
Die Veranstalter danken für die Unterstützung durch:
  • Verein der Bundestagsfraktion Die Linke
  • Rosa-Luxemburg-Stiftung
  • Russisches Haus der Wissenschaft und Kultur
  • Förderverein für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung.
Wir werden auf dem Kolloquium gehaltene Vorträge mit Genehmigung der Referenten auf dieser Website veröffentlichen.

Beiträge bezüglich des Kolloquiums zum 70. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion


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